Trauerfall


Die Sorge um Trauernde und die Gestaltung einer christlichen Begräbnisfeier ist für uns ein wichtiger kirchlicher Auftrag. Nach der Wahl des Bestatters Ihrerseits spricht dieser mit uns Ort und Zeit des Begräbnisses ab. Wir führen mit Ihnen das Trauergespräch und schauen gemeinsam auf die Begräbnisfeier.
Die Trauer ist nicht mit dem Begräbnis beendet. Wenn Sie in Ihrer Trauer eine Begleitung wünschen, dann stehen wir Ihnen gerne bei.


Ansprechpartner*in

Wenden Sie sich bitte an das zuständige Pfarrbüro
  • Wen muss ich verständigen und was organisieren, wenn ein Angehöriger verstorben ist?
    Alle wichtigen organisatorischen und praktischen Aufgaben, die beim Tod eines Angehörigen anfallen, werden von den Bestattungsunternehmen geregelt. Der Tod ist für die Angehörigen meist ein sehr starkes emotionales Ereignis, bei dem ein Beistand guttut. Gebete und ein Segen können dabei eine große Hilfe sein. Zögern Sie daher nicht, wenn Sie den Wunsch verspüren, eine/n Seelsorger/in zu rufen. Alle Mitarbeiter/innen im pastoralen Team stehen Ihnen dafür zur Verfügung.
  • Wie ist der Ablauf einer katholischen Beerdigung?
    Es gibt mehrere Möglichkeiten:
    1. Der/die Verstorbene wird im geschlossenen Sarg oder in einer Urne in der Kirche aufgebahrt, wo eine Eucharistiefeier im Gedenken an ihn/sie gefeiert wird. Die Hoffnungsbotschaft des Todes und der Auferstehung Jesu stehen hier im Mittelpunkt, so dass wir auch vom Auferstehungsamt sprechen. Anschließend ist die Beisetzung auf dem Friedhof, wo der Sarg unter Gebeten und christlichen Abschiedsritualen ins Grab gelassen wird.
    2. Bei der zweiten Möglichkeit beginnt man in der Friedhofskapelle auf dem Friedhof mit der Trauerfeier, woran sich die Beerdigung auf dem Friedhof direkt anschließt. Danach versammelt sich die Trauergemeinde zum Auferstehungsamt in der Kirche. Die Feier der Eucharistie in der Kirche ist vor allem dann sinnvoll, wenn dem/der Verstorbenen und auch den trauernden Angehörigen die Zugehörigkeit zur Kirche und die Mitfeier der Heiligen Messe von Bedeutung waren und sind.
    3. Falls die Angehörigen in der überwiegenden Zahl nicht der katholischen Kirche angehören oder wenn der Kreis der Trauernden sehr klein ist, kann auf einen Gottesdienst in der Kirche verzichtet werden. In einer solchen Situation beschränkt man sich auf die Trauerfeier in der Friedhofskapelle bzw. in den Räumen des Bestattungsinstituts.
  • Was ist ein ´Requiem´?
    "Requiem" wird die Heilige Messe in der Kirche vor oder nach der Beisetzung genannt. Das Wort leitet sich vom lateinischen Eröffnungsvers ab: "Requiem aeternam dona eis, Domine - Der Herr gebe ihnen die ewige Ruhe".
    Das Wort wurde häufig mit "Totenmesse" übersetzt. Wir sprechen lieber vom Auferstehungsamt, das die andauernde Verbindung der Lebenden mit dem/der Verstorbenen in der Eucharistie hervorhebt.
  • Ist eine Feuerbestattung für Christen möglich?
    Wir Christen haben von Beginn an unsere Verstorbenen in Särgen begraben, da unser Glaube an die Auferstehung der Toten dies nahe legt.
    Allerdings wird uns von Gott ein neuer Leib geschenkt, wenn wir auferstehen. Dies kann sicher auch aus unserer Asche geschehen.
    Die Beisetzung der Urne kann auf den Friedhöfen oder im Kolumbarium der Heilig-Geist-Kirche erfolgen.
  • Welche Traditionen gibt es rund um die Beerdigung eines Menschen?
    Gebetszettel: Zur Erinnerung an den Verstorbenen kann ein Gebetszettel gedruckt werden, der bei der Trauerfeier verteilt wird. Ins Gesangbuch eingelegt kann er immer wieder zum erinnernden Gebet einladen.
    Sechswochenamt: Nach 40 Tagen, ungefähr sechs Wochen, ist ein wichtiger Abschnitt der Trauer beendet. Eine alte Tradition der katholischen Kirche sieht vor, dass dann noch einmal eine Heilige Messe im Gedenken an den Verstorbenen (meist am Sonntag) gefeiert wird. Gleiches gilt für das Jahresamt nach einem Jahr der Trauer. Wenn Sie dies wünschen, nehmen Sie bitte Kontakt mit dem Pfarrbüro auf.
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