St. Antonius von Padua
Frühgeschichte und Gründung
Die Ursprünge der Antoniuskirche lassen sich bis ins 19. Jahrhundert zurückverfolgen. In dieser Zeit war die Region Osnabrück stark von der katholischen Kirche geprägt, und die Nachfrage nach Gottesdienststätten wuchs mit der Zunahme der Bevölkerung. Holzhausen-Ohrbeck war ein ländlicher Ort, der immer mehr an Bedeutung gewann.
Franziskanerkloster und Einfluss auf die Gemeinde
Das Franziskanerkloster, das in unmittelbarer Nähe der Antoniuskirche steht, spielte eine entscheidende Rolle in der religiösen und sozialen Entwicklung des Gebiets. Die Franziskaner, bekannt für ihre einfache Lebensweise und ihr Engagement für die Armen, waren in der Seelsorge und der Gemeindearbeit aktiv. Sie förderten die katholische Lehre und halfen, die Gemeinschaft zu stärken.
Die Nähe des Klosters war für die Gemeinde von großer Bedeutung. Die Franziskaner waren oft in der Kirche tätig, hielten Gottesdienste ab und engagierten sich in der Seelsorge. Dies führte dazu, dass die Kirche zu einem zentralen Ort für das religiöse Leben der Dorfgemeinschaft wurde.
Aus der Geschichte der Kirche St. Antonius
1916 wurde den Franziskanern das Grundstück durch den Bauern Wilhelm Poggemann für eine Niederlassung überlassen.
1918 begannen nach Genehmigung durch Bischof Berning die Bauarbeiten einer Klosterbaracke und einer Notkirche. Die folgenden Jahre sind geprägt vom Aufbau von Gemeinde und Gebäuden.
1924 Grundsteinlegung des Klosters, der Kirche und des Exerzitienhauses
1925 Einweihung des Klosters
1926 Einweihung des Exerzitienhauses
1929 Konsekration der Klosterkirche durch Bischof Dr. Wilhelm Berning
1932 Errichtung Maria Waldrast
1938 erste Lautsprecheranlage und eine bessere Orgel für die Kirche
1941 Beschlagnahmung von Kloster, Kirche, Sakristei und Exerzitienhaus durch die Nationalsozialisten
1944 Flugzeugabsturz zwischen der Kirche und dem Exerzitienhaus Beschädigung des Nordostgiebels der Kirche
1945 Rückgabe des Klosters, der Kirche und des Exerzitienhaus an die Franziskaner
1948 Ausmalung der Kirche durch den Maler Herrn Hesse
1946 Einbau Turmuhr
1962 Einweihung der neuen Orgel
1969-71 Umgestaltung des Kirchenraumes nach den Vorgaben des 2. Vatikanischen Konzils
1997 Nach dem Umbau der Kirche, Altarweihe durch Weihbischof Dr. Theodor Kettmann